… diese kinder …

Halbes Jahr nichts gepostet

Irgendwie wird alles anders. Durch das ganze Facebook, Twitter und sonstiges Social-Gedöns werden Sachen wie Weblogs irgenwie immer unwichtiger. Naja, als Tagebuch sicherlich noch spannend, vor allem für die Kids, wenn die groß sind.

Amelie macht statt Schwimmen jetzt nur noch Zirkus. Zirkusprojekte in den Ferien, wöchentliche Zirkuskurse, übt daheim ständig Einradfahren. In der Schule ist sie beim Schulprojekt auch natürlich im Zirkusprojekt gelandet und lernte jonglieren und ein paar coole Diabolo-Tricks.

Beim Vorlesewettbewerb ist Amelie in ihrer Klasse nach ihrem zweiten Platz im Vorjahr auch diesmal zweite geworden. Da der Gewinner vom Vorjahr wieder gewann, ist Amelie als zweite beim Wettbewerb der zweiten Klassen als Vertreterin ihrer Klasse gestartet und wurde dort auch vor voller Turnhalle …. zweite. :-) War wohl eine schöne Aufregung

Gewicht. Amelie (fast 9Jahre) 26,3 kg, Matilda (4,5 Jahre) 15,8kg

Posted in Familie | No comments

Schnullerzeit vorbei

Das war mal ein Winter. Ab Mitte Dezember bis Mitte Februar lag eigentlich ununterbrochen Schnee. Matilda war ganz sicher, dass auch Schnee an ihrem vierten Geburtstag liegt. Doch seit ein paar Tagen ist es endlich vorbei mit der Eiseskälte und es gibt +10°C statt -5°C.

Matilda hat bis vor ein paar Wochen noch den Schnuller tagsüber gebraucht, vor allem um sich zu beruhigen. Das war mal ein größerer Akt ihr den Schnuller tagsüber abzugewöhnen und als es darum ging ihn ihr auch nachts wegzunehmen behauptete sie, dass sie erst an ihrem Geburtstag den Schnuller (“Einer”) loswerden will, aber da gaaanz sicher.

An Matildas Geburtstag kamen dann ihre fünf Freundinnen. Sie sprang vor Freude durch die Wohnung, weil so viele Mädchen NUR wegen ihr da waren. Abends fragten wir – etwas skeptisch – was jetzt mit dem Schnuller ist, und sie meinte jetzt braucht sie ihn nicht. Sie ist tatsächlich ohne Schnuller eingeschlafen. Wir haben’s überhaupt nicht glauben wollen. Auch an den folgenden Tagen hat sie nur ein paarmal kurz den “Einer” erwähnt und sagte aber gleich “Achne, der ist ja schon weg, ich vergaß!”.

Aber das leuchtende, rosane, geräusch-machende Pferd von der Schnullerfee war für sie Belohnung genug. Was die sich freute, als sie den Karton unter ihrem Kissen entdeckte (sie kommt eigentlich seit Ewigkeiten nachts gegen 1:00 in unter Bett).

Das Pferd wollte sie mir dann “ausleihnen aber nicht heute” (ausgeliehen werden nur richtig tolle Sachen, auf die sie stolz ist). :)

Posted in Familie | No comments

Frankfurt Marathon 2009

Ein Jahr nach meinem ersten Marathon bin ich meine zweiten 42,2km am 25.10.2009 beim Frankfurt Marathon gelaufen. Die Vorbereitung war klasse, ein paar Wochen lang 80-95km wöchentlich auf die Zielzeit 3:15-3:25 trainiert.
Und in der letzten Woche vorm Marathon haben wir Urlaub am Lac de Madine gemacht, da eh Regenerieren aufm Trainingsplan stand.

Samstag Nachmittag vom Urlaub zurückgekommen und am Sonntag um 6:30 Marathoni-Power-Frühstück gefrühstückt, brav wie im Vortrag vom Dr.Ziegler gehört,  mit viel Ei, Quark usw. Danach ging’s nach Frankfurt zum SoftwareAG-Treffpunkt. Das war mal ein genialer VIP-Bereich, direkt über dem Ausgang der Läufer über der Festhalle.

Software AG Teamfoto

Dort wurde ich von unserem Finanzvorstand – der als Zielzeit sich die 3h(!) sich vorgenommen hat – ob ich ihn begleiten möchte, das würde zu zweit viel besser klappen als allein. Naja sportliches Ziel, dachte ich mir, aber wie kann man da absagen. Und so liefen wir im schnellsten Block direkt hinter den Kenianern los. Bei 21km waren wir in 1:29, alles lief bestens und wir haben uns gut an die Zeitvorgaben gehalten und uns immer wieder gegenseitig gebremst. Ich hatte nicht viel zu essen mit, also trank ich mehr Tee und Iso als geplant und aß Bananen (da es sonst nichts gab in Frankfurt, schwach!), obwohl ich wußte, dass diese Bananen erst in der Blutbahn ankommen, wenn ich im Ziel bin.

Naja, so kams, dass es mir irgendwann nach der Hälfte etwas übel wurde. Nach der Versorgungsstelle bei km 25 musste ich mich dann auch übergeben, aber danach liefs wieder 5km recht gut. Bei km 32 kam dann alles aus mir raus und so war der Körper komplett leer und ich guckte zum Horizont wo der (Ziel-)Messeturm zu sehen war und dachte “Das kann nix werden!”.

Bei km 35 hab ich mich an der Versorgungssstelle hingestellt, langsam getrunken und daran gedacht, dass diese 42km wirklich verdammt, verdammt lang sind. Hätte mir da jemand einen Zettel hingehalten mit dem Text “Ich laufe nie wieder einen Marathon”, hätte ich diesen sofort unterschrieben! Aber sowas von sofort!
Als ich also da so stand und überlegt habe wie ich die restlichen 7km schaffen soll, sagte der Getränkemensch “Adam das wird schon!!”, da meinte ich völlig fertig “Neeeneee, ich glaub nicht…..”.

Aber was soll man machen, ich lief dann weiter und dachte nur daran irgendwie in diese Festhalle zu kommen. Da stand eine Frau mit einem Schild “Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!”. Ich dachte mir dann tatsächlich “Komm genauso ist es, quäl dich noch diese paar Kilometer!”.
Die letzten 2km liefen sogar halbwegs gut, nur war ich ziemlich am Ende. Körper hatte keine Energie mehr. Die ganze Familie stand direkt wo ich vorbeilief kurz vor der Festhalle und hat mir laut was zugerufen, nur habe ich da nichts mehr wahrgenommen. Ich wollte endlich diese blöde Festhalle sehen. Dann kam die letzte Kurve, dann wieder laaaange 200m und man war in der Festhalle, dunkel, laute Musik, Riesenmonitore, wo man sich sieht, der Name wird durch die Lautsprecher durchgerufen und die Leute jubeln einem gigantisch zu.  Herrlich! Dann noch paar Meter bei dieser tollen Stimmung und ich war endlich im Ziel, blieb sofort stehen und danach wollten die Beine keinen einzigen Schrittweitergehen, nichts ging mehr, kein Schritt. So habe ich mich zwei Meter hinterm Ziel einfach hingelegt, Beine hoch und hab die Stimmung genossen und mich kurz erholt. Neben mir lag ein Italiener, genauso KO wie ich. Wir guckten uns an, haben die Köpfe geschüttelt und haben uns beide an die Köpfe geklopft, so von wegen “Wie bekloppt ist das, hier mitzumachen!!”.

Zieleinlauf Festhalle

Unterwegs habe ich immer wieder stolze Kinder mit Anfeuerungsplakaten ihre (meist) Papas gesehen. Im Ziel dachte ich, wenn ich jetzt meine Kinder sehe, heule ich los wie ein Kind. Schon beim Gedanken daran im Ziel meine Kinder zu sehen, bekam ich unterwegs feuchte Augen, so eine Extrembelastung scheint die Gefühle ungefiltert rauszulassen.

Paar Minuten später bin ich dann doch irgendwie aus der Festhalle raus, bekam eine Medaille und Marathon-Alufolie als Umhang (gegens Frieren) und begab mich zum Versorgungsstand, wo ich nur Trauben essen konnte. Gefühlte 2kg davon hab ich verschlungen und hab 2-3 Liter Wasser, Iso und Säfte getrunken. Minuten später war ich wieder Mensch.

Wieder im SoftwareAG-Bereich angekommen war’s noch relativ leer: einige Gäste und von den 110 aktiven SoftwareAG-lern erst ein paar Staffelläufer und zwei Marathonies, die vor mir waren.

Am Ende waren’s dann geniale 3:14h, die ich für die Strecke gebraucht habe. Fast eine halbe Stunde schneller als bei meinem ersten Marathon und schneller als ich geplant und für trainiert habe. Alles in allem war’s zwar grenzwertig aber doch ein Spitzenerlebnis.

Und… den Zettel mit “…nie wieder Marathon…” würde ich heute wohl nicht mehr unterschreiben. Ich denke abends daran, welche Fehler ich in Frankfurt gemacht habe und überlege mir eine Taktik für den nächsten Marathon.

PS: Adam, beim nächsten Marathon bitte beachten: mehr lange Läufe (nicht nur einmal 32km laufen!), mehr Gels beim Lauf mitschleppen, weniger trinken an den Versorgungsstationen, nichts Fischiges frühstücken (!), keine Bananen unterwegs essen und wenn ein Kenianer vorm Start fragt, ob ich mit ihm den Weltrekord brechen möchte, einfach “nein” sagen :-P

Posted in Familie | No comments

Macht einen traurig

Süss:
“Mami, Amelie und Marlene spielen nicht mit mir und das macht einen total traurig!”

Posted in Familie | No comments

Drei Stück

Unsere zwei mit der bisher einzigen Cousine.

Posted in Familie | No comments

Nächte perfekt

Seitdem die Mini Pferdeausmalbilder fürs Übernachten im Kinderbett bekommen hat, hat sich unsere Schlafsituation schlagartig verbessert. Morgens kam sie noch mit verklebten Augen aus ihrem Zimmer und meinte “Krieg ich ein Pferdeabdruck Papi? Ich hab in meinen Bett geschlaaft”
(Jaja, die Vergangenheitsform ist bei Matilda immer noch nicht perfekt: “Mami die Amelie hat’s mir nicht gegeebt!!”, “Ich habs nicht genehmt!”)

Posted in Familie | 1 comment

Amelie erfolgreich

1. Beim Vorlesewettbewerb in der 1d landete Amelie heute auf dem zweiten Platz. War ganz stolz, zweiter Platz war umso besser, weil sie nicht – wie der Gewinner – noch mal vorlesen musste :-)

2. Dann hat das ganze Üben der Noten in den letzten Tagen doch was gebracht. War gerade kritisch was den Spassfaktor beim Klavierspielen bei Amelie anging. Sie durfte nichts mehr auswendig lernen. In zwei Wochen soll sie wieder mit einem neuen zweihändigen Stück auftreten!

Als Belohnung hat sie sich einen Besuch im großen Kinderladen gewünscht und möchte sich was für 50cent kaufen. Süss :-)

Posted in Familie | No comments

Postkarte aus Texas

Das war mal ein Superurlaub in Beaumont, Texas – 90 Meilen entfernt von Houston. Wir hatten in den knapp zwei Wochen sehr viel gesehen und unsere Gastgeber Dirk+Birgit haben sich klasse um uns gekümmert. Es ist heftig wie groß dort alles ist. Autos, Waschmaschinen, Entfernungen und Häuser. Wir hatten allein in Dirks Haus mehrere Zimmer und ein Bad für uns allein.

R0010239.JPG

Wir haben toll gegessen. Shrimps, Flusskrebse und anderes Meereszeugs gehören in Südtexas zum Standardessen. Superfrisch und superlecker!

R0010306.JPG

Ansonsten gabs viele Ausflüge. Einiges zu typischen Kinder-Spass-Lokationen, wo aber die Männer auch mit 3D-Brillen und animierten Wasserfahrten sehr viel Spass hatten. Klasse war’s auf der Aligator-Ranch. Diese Tiere leben tatsächlich in Südtexas. Zum Glück haben wir sie hinterm Zaun gesehen.

R0010292.JPG

Einen Tag haben wir am Strand in Galveston verbracht. Das Wasser war ziemlich warm im Golf von Maxiko. Leider war die gesamte Strand-Welt kaputt. Zwar gibt es jedes Jahr Hurricanes, aber die letzten zwei Rita und vor allem Ike haben auf 100-200km Länge wirklich alles zerstört. Wir haben uns die Zerstörung nicht so heftig vorgestellt. Da wo früher ein toller Strand mit Palmen und Restaurants war, war jetzt überhaupt nichts mehr. Alles weg, sogar der Sand wurde ins Landesinnere gespült. Es sieht halbes Jahr später immer noch aus, als ob da eine Bombe alles zerstört hätte.

R0010361.JPG

R0010266.JPG

Auf der Autobahn vom Houston NASA Space Center rappelte irgendwas am Auto und plötzlich knallte was gegens Auto. Der Reifen fiel plötzlich auseinander. Ging zum Glück alles gut, haben noch rechtzeitig die Ursache gefunden und Reifen gewechselt. Echt mal Glück gehabt. So Sachen passieren wohl öfters in Texas durch die heftigen Temperatur- und Wetterschwankungen.

R0010673.JPG

R0010578.JPG

Wir haben dort auch Ostern gefeiert und ansonsten eine sehr entspannte Zeit in Texas verbracht. Kinder haben beide geweint als wir weg sollten.

Weitere Fotos hier:
http://picasaweb.google.de/adam.egger/20090405Texas?authkey=Gv1sRgCJnbifT8w-X4OA#slideshow

Grüße,
die Eggers

Posted in Familie | No comments

“Was macht Papa oder Mama bei der Software AG”

“Was macht Papa oder Mama bei der Software AG” sollten Kinder der Software AG-Mitarbeiter als Bild malen.

Amelies Vorstellung ist folgende:

sag1

Also Papa sitzt entweder am Kombjuter oder trinkt Kafe. jaja!
Für beste Bilder wird es Preise geben. Ihr Bild wurde jedenfalls schon mal im monatlichen Newsletter benutzt. Mal sehen, was es sonst gibt :-)

Posted in Familie | 1 comment

Völkerwanderungen

Die letzten Wochen gibt’s nachts schöne Völkerwanderungen. Abends ist es komplett unmöglich zu erraten, wer in welchem Bett am nächsten Morgen aufwachen wird.

Neben der wahrscheinlichsten Konstellation, wo die Mini einfach nachts ins große Bett tappert, gibt es viele, viele andere Möglichkeiten:

0:00
Schlafzimmer: Mama+Papa
Kinderzimmer: Mini+Maxi

1:00
Mini: “MAAAMAAA!!!!”
Papa geht rüber, wird von Mini gehauen “Nein!! Maaaaaamaaaaaaa!!”.
Papa gibt auf.
Mama geht rüber…
Schlafzimmer: Papa
Kinderzimmer: Mini+Maxi+Mama

2:00
Mama zurück, da eng im Kinderbett …
Schlafzimmer: Mama+Papa
Kinderzimmer: Mini+Maxi

4:00
Mini zu Maxi: “Wach auf, wir gehen in große Bett…”
Schlafzimmer: Mini+Mama+Maxi+Papa nebeneinander gequetscht
Kinderzimmer: -

5:00
Mama gibt auf, geht ins Kinderzimmer. Ergebnis der Völkerwanderung:
Schlafzimmer: Papa+Maxi+Mini
Kinderzimmer: Mama

Posted in Familie | 2 comments

Nächste Seite »